++ Einsatz am 14.05. ++

Zum zweiten Mal in dieser Woche klingelten unsere Funkmelder: der Rettungsdienst forderte die Unterstützung der Bergwacht an, nachdem ein Patient im unwegsamen Gelände gestürzt ist und sich eine nicht unerhebliche Verletzung am Bein zugezogen hat.

In der Nähe der Selber Kappel war der Mann am Freitag Abend unterwegs, als er stürzte und nicht mehr weiter gehen konnte. Die Kollegen des Rettungsdienstes hatten den Patienten bereits versorgt und benötigten Unterstützung beim Transport zum RTW.

Nach kurzer Besprechung mit der RTW-Besatzung entschieden wir uns, den Patienten für die ca 300m lange Strecke über eine abschüssige nasse Wiese mit unserem Rettungsfahrzeug zu transportieren. Da der Verletzte überwachungspflichtig war, begleiteten den Transport unsere beiden Notfallsanitäter und einer unserer NotSan-Azubis. Anschließend wurde der Mann auf gesichertem Untergrund an den RTW übergeben.

Die Bergwacht Schönwald war mit 9 Kamerad*innen im Einsatz.

An dieser Stelle wünschen wir dem Patienten eine schnelle Genesung und danken dem Rettungsdienst für die unkomplizierte Zusammenarbeit!

++ Einsatz am 10.05. ++

Zu einer nicht alltäglichen Rettungsaktion wurde die Bergwacht Schönwald am frühen Montag Abend alarmiert. Ein Mann ist im Oberkotzauer Stadtgebiet beim Klettern in einem dicht bewachsenen Baum abgerutscht und steckte daraufhin in ca. 3 Meter Höhe im Baum fest. Da er sich nicht mehr selbstständig befreien konnte, eilten zahlreiche Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und Bergwacht an die Einsatzstelle.

Als unsere 5 Kameraden eintrafen, wurde der Mann bereits von der Feuerwehr durch ein Seil an der Drehleiter gesichert. Zudem galt es erstmal, sämtliche Äste zu entfernen und sich so einen Zugang zum Patienten zu schaffen.

Als der Weg frei war, stiegen zwei Bergretter zum Patienten auf, legten ihm das sog. „Rettungsdreieck“ an und sicherten ihn an dem Seil der Drehleiter. Schließlich konnte der Mann so aus dem Baum nach oben gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden.

Trotz des eher seltenen Meldebildes war es durch hervoragende Zusammenarbeit der Bergwacht und Feuerwehr eine gelungene Rettungsaktion!

Ereignisreiches Wochenende für die Bergwacht Schönwald

+ Einsatz +

Das Wochenende um den 25. April wurde am Freitag durch unsere Funkmelder eingeleitet, als gegen 13:30 Uhr die Kamerad*innen der Schönwalder Bergwacht auf den Plan gerufen wurden. Zur groß angelegten Personensuche nach Wildenau rückten schon nach kurzer Zeit das Rettungsfahrzeug zusammen mit dem ATV aus. Mit insgesamt 10 Kamerad*innen unterstützen wir hierbei die Flächensuche und die medizinische Absicherung. Gegen 16:30 konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden. Näheres hierzu kann der örtlichen Presse entnommen werden.

+ Ausbildung +

Direkt nach Einsatzende machten sich 4 Kameraden auf den Weg nach Bad Tölz, um am Samstag im dortigen Zentrum für Sicherheit und Ausbildung (ZSA) das jährliche Hubschraubersimulator-Training zu absolvieren. Hier werden sämtliche Berg- und Luftrettungsverfahren im Zusammenhang mit der Hubschrauberwinde trainiert, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt. Dies kann aktuell nur unter strengsten Corona-Auflagen stattfinden.

Während des SIM-Trainings beteiligten sich die Kameraden an einer Studie zur Reanimation unter erschwerten Bedingungen, bei der zum einen eine Wiederbelebung bei extremer Kälte und Gewitter im „Bergwetterraum“ des ZSA simuliert wurde. Zum anderen durften unsere beiden Notfallsanitäter Felix und Tim zusätzlich im Rahmen der Studie auf einem simulierten Felsplateau in ca. 10m Höhe ein Reanimationstraining durchführen.

+ #vereintgegendiepandemie +

Dem nicht genug, beteiligten sich 3 Kamerad*innen ebenfalls am Samstag Vormittag im Schönwalder Corona-Testzentrum, um zusammen mit der DLRG Selb und der Wasserwacht Schönwald im Fichtelgebirge den Kampf gegen die Pandemie zu unterstützen.

+++ Bergwacht-Einsatz bei Kaiserwetter +++

Ein Reitunfall zwischen Schönwald und Rehau rief die Bergwachten der Region auf den Plan. Gegen halb 11 alarmierte die ILS Hochfranken die ortsansässige Bergwacht Schönwald zu einem Reitunfall mit vermisster Person.


Im Gebiet zwischen der Kleppermühle und Fohrenreuth ist eine Frau von ihrem Pferd gefallen, nachdem das Pferd durchgegangen war. Die Tochter eilte daraufhin dem scheuen Pferd hinterher und verlor dabei ihre Mutter aus den Augen. Da sie daraufhin unauffindbar war und davon ausgegangen werden musste, dass sie verletzt im kalten unwegsamen Gelände liegt, rückten zunächst unser ATV und das Bergrettungsfahrzeug zur vermeintlichen Einsatzstelle aus. Um jedoch für eine mögliche Personensuche gerüstet zu sein, bekamen wir schnell Unterstützung der Bergwachten Weißenstadt und Wunsiedel.

In Zusammenarbeit mit der ILS Hochfranken, die uns die Koordinaten der Anruferin übermittelten, sowie Angehöriger und Zeugen, konnte die Patientin schließlich im Bereich der Röllmühle in Fohrenreuth unverletzt angetroffen werden.

Insgesamt waren die Bergwachten samt Einsatzleiter mit 20 Einsatzkräften im Einsatz.

Ausgerückte Kräfte:

Bergwacht Schönwald @bergwachtschoenwald
Bergwacht Weißenstadt @bergwachtweissenstadt
Bergwacht Wunsiedel @bergwachtwunsiedel
BRK Rettungsdienst
Polizei

#bergwachtschoenwald #bergwachtweissenstadt #zujederzeit #beijedemwetter #injedemgelände #ehrenamt

+++ Einsatz für die BW Schönwald +++

Am Tag der Heiligen drei Könige schrillten gegen 11 Uhr die Funkmelder der Bergwacht Schönwald: ein verletzter Langläufer befindet sich im Gebiet zwischen Merzenhaus und Vorsuchhütte und kann nicht mehr weiterlaufen. Sofort machten sich 8 KameradInnen der Schönwalder Bergwacht mit ihrem Rettungsfahrzeug und dem ATV auf den Weg zur Einsatzstelle. Während der Anfahrt wurde ein Treffpunkt mit dem Rettungsdienst vereinbart, an dem die Besatzung des RTWs samt Equipment aufgenommen wurde. Da sich der genaue Ort des Langläufers an einem etwas abgelegenen, sehr verschneiten Waldweg befand, mussten die KameradInnen der Bergwacht und des BRK einen ca. 200m langen Weg aufsteigen. Nachdem alle beim Patienten eingetroffen waren, kümmerten sich die Einsatzkräfte um seine Verletzung und den Wärmeerhalt. Anschließend wurde er in den Bergesack und dann auf den Patientenanhänger umgelagert, um ihn mit dem ATV zum Rettungswagen zu transportieren.

Dass der Einsatz reibungslos ablief, ist zum einen den Angehörigen des Patienten zu verdanken, die die Einsatzstelle vorbildlich beschrieben und eingewiesen haben. Zum anderen trug auch die hervorragende Zusammenarbeit der beiden Hilfsorganisationen zum Erfolg bei.

Dem Patienten wünschen wir eine gute Besserung!