Einsatz am Pfingstmontag

Am gestrigen Pfingstmontag wurde die Bergwacht Schönwald gegen 15 Uhr zusammen mit dem Rettungswagen und Notarzt aus Selb sowie dem Rettungshubschrauber Christoph 20 aus Bayreuth zu einem Unfall auf die Motocross-Rennstrecke bei Höchstädt alarmiert.

Daraufhin rückte unser All-Terrain-Vehicle (ATV) und das Rettungsfahrzeug mit vier Einsatzkräften aus.
Mit unseren geländegängigen Fahrzeugen konnte wir die Einsatzstelle auf der Rennstrecke zügig erreichen. Vor Ort stellte sich heraus, dass eine Person mit dem Motorrad auf der Strecke gestürzt war und sich dabei mehrere Verletzungen zugezogen hatte.

Mit unseren Einsatzkräften konnten wir den Rettungsdienst bei der medizinischen Versorgung und dem Transport zum bereitstehenden Hubschrauber unterstützen.
Dieser flog die verunfallte Person zur weiteren Versorgung in eine geeignete Klinik.

Nach rund zwei Stunden waren die vier ehrenamtlichen Einsatzkräfte zurück an der Bergrettungswache und der Einsatz beendet.

Ereignisreiche Tage für die Bergwacht Schönwald

Am Samstagnachmittag wurden die Einsatzkräfte der Bergwacht Schönwald zu einer gestürzten Person im Rehauer Forst gerufen. Da die Einsatzstelle nur über einen schmalen Weg zugänglich war, transportierte unsere Einsatzmannschaft, darunter auch ein Notfallsanitäter, die Person nach Versorgung durch Rettungsdienst mittels Gebirgstrage und Vakuummatratze zum bereitstehenden Rettungswagen. Insgesamt waren wir mit fünf Einsatzkräften ca. 1,5h im Einsatz.

Am Sonntag ging es für unsere Anwärter*innen beim Üben vor allem um die Wiederholung der Grundlagen zu Standplatzbau und Knotenkunde, um für die anstehenden Eignungstests bestens vorbereitet zu sein.

Am Montagvormittag stand dann eine gemeinsame Einsatzübung mit dem Bayerischen Staatsforsten an. Gegen 10:30 Uhr wurde unser Team durch die Leitstelle Hochfranken zu einem verletzten Waldarbeiter in den Kaiserhammer Forst alarmiert. Dank der vorbildlichen Erstversorgung und Einweisung der Rettungsfahrzeuge durch die Arbeitskollegen des Waldarbeiters konnte der Verunfalle in kürzester Zeit versorgt und mit der Gebirgstrage dem Rettungsfahrzeug zugebracht werden. Hierbei war der am Rettungstreffpunkt bereitstehende Lotse für uns eine große Erleichterung, um die Einsatzstelle möglichst schnell zu finden.

Somit leisteten unsere Einsatzkräfte während der letzten Tage rund 50 ehrenamtliche Stunden.

Danke an dieser Stelle an die Bayerischen Staatsforsten für die Übungsmöglichkeit und professionelle Zusammenarbeit im Rahmen der Übung.

++ Von der Naturschutzexkursion zum Notfalleinsatz ++

Am gestrigen Mittwoch trafen sich die Kameradinnen und Kameraden zu einer Naturschutzexkursion am Fuße des Kornbergs. Unser Naturschutzbeauftragter Reinhard führte die Gruppe dabei durch die Feuchtgebiete im östlichen Grünbachtal. Neben zahlreichen Pflanzen- und Gräserarten kann man hier eventuell auch Kreuzottern sichten.

Nach ca 1,5 Stunden kehrten wir dann in der Spielberger Schulschänke zum abschließenden gemütlichen Beisammensein ein.

Um 20:42 schrillten dann die Funkmelder: Gestürzte Mountainbikerin im Kornberggebiet. Aufgrund der Umstände konnten wir innerhalb von 2 Minuten mit 5 Kameraden unser Rettungsfahrzeug besetzen und ausrücken.

Unweit der Burgruine Hirschstein ist die Mointainbikefahrerin so schwer gestürzt, dass sie aufgrund einer Extremitätenverletzung nicht mehr weiterfahren konnte.

Durch die von der Integrierte Leitstelle Hochfranken übermittelten What3Words-Koordinaten und einem Telefonat mit der Patientin konnte diese schließlich lokalisiert werden.

Als ersteintreffendes Fahrzeug übernahmen unsere beiden Notfallsanitäter die medizinische Versorgung der Patientin, während man einen Abtransport mittels Gebirgstrage und Rettungsfahrzeug vorbereitete.

Der alarmierte RTW aus Kirchenlamitz wurde zunächst in Dörflas positioniert, das NEF samt Notärztin aus Selb benötigte man zur Schmerzmittelgabe an der Einsatzstelle.

Nachdem die verletze Extremität geschient, die Patientin in den Bergesack gelagert und das Schmerzmittel verabreicht wurde, begann man mit dem Abtransport mittels Gebirgstrage. Ca. 300m später wurde sie in unser Rettungsfahrzeug umgelagert, wo man sie schließlich nach Niederlamitz zum Treffpunkt mit dem Rettungsdienst transportierte.

++ Einsatz am 22.03. ++

Zur Unterstützung des Rettungdienstes wurde die Bergwacht Schönwald am Dienstag Nachmittag alarmiert. Auf der Landstraße zwischen Schönwald und Rehau kam ein PKW von der Straße ab und kam erst im Straßengraben, am anderen Ufer des Perlenbaches, zum Stehen.

Gemeinsam mit dem Rettungsdienst wurde die Verletzte versorgt und aufgrund des Verletzungsmusters in unserem Bergesack vollimmobilisiert. Als Transportmittel entschieden wir uns für die Gebirgstrage, die Seilgesichert über den Perlenbach und den Abhang zur Straße geführt werden musste. Dafür wurde mit der Seilwinde des Rettungsfahrzeuges ein Seilgeländer zum anderen Ufer errichtet.

Die Gebirgstrage wurde schließlich mit Bandschlingen am Geländer gesichert, um ein Seitwärtskippen zu vermeiden. Mit vereinten Kräften transportierte man die Patientin durch den Perlenbach und schließlich auf den angrenzenden Radweg, wo man sie an den Rettungsdienst übergab.

Bereits 5 Minuten nach der Alarmierung rückten wir mit dem Rettungsfahrzeug und 4 Kameradinnen und Kameraden zur Unfallstelle aus.

Einsatz: Personensuche am 12.01.22

Zum ersten mal im neuen Jahr schrillten unsere Funkmelder: gegen 18 Uhr forderte die Polizei die Unterstützung der Bergwacht Schönwald und des LKLD Technikteam Bergwacht Fichtelgebirge bei einer Personensuche in Spielberg an.Man vermutete die vermisste Person im Gebiet rund um den Kornberg.Zügig wurden zahlreiche weitere Einheiten der Bergwacht, Feuerwehr und des BRK nachalarmiert, um breit aufgestellt zu sein. Schließlich wurde die Person von der Polizei gefunden, weshalb der Einsatz gegen 19:30 Uhr beendet werden konnte.

(Bilder: Bergwacht Schönwald)

++ Einsatz am 14.05. ++

Zum zweiten Mal in dieser Woche klingelten unsere Funkmelder: der Rettungsdienst forderte die Unterstützung der Bergwacht an, nachdem ein Patient im unwegsamen Gelände gestürzt ist und sich eine nicht unerhebliche Verletzung am Bein zugezogen hat.

In der Nähe der Selber Kappel war der Mann am Freitag Abend unterwegs, als er stürzte und nicht mehr weiter gehen konnte. Die Kollegen des Rettungsdienstes hatten den Patienten bereits versorgt und benötigten Unterstützung beim Transport zum RTW.

Nach kurzer Besprechung mit der RTW-Besatzung entschieden wir uns, den Patienten für die ca 300m lange Strecke über eine abschüssige nasse Wiese mit unserem Rettungsfahrzeug zu transportieren. Da der Verletzte überwachungspflichtig war, begleiteten den Transport unsere beiden Notfallsanitäter und einer unserer NotSan-Azubis. Anschließend wurde der Mann auf gesichertem Untergrund an den RTW übergeben.

Die Bergwacht Schönwald war mit 9 Kamerad*innen im Einsatz.

An dieser Stelle wünschen wir dem Patienten eine schnelle Genesung und danken dem Rettungsdienst für die unkomplizierte Zusammenarbeit!

++ Einsatz am 10.05. ++

Zu einer nicht alltäglichen Rettungsaktion wurde die Bergwacht Schönwald am frühen Montag Abend alarmiert. Ein Mann ist im Oberkotzauer Stadtgebiet beim Klettern in einem dicht bewachsenen Baum abgerutscht und steckte daraufhin in ca. 3 Meter Höhe im Baum fest. Da er sich nicht mehr selbstständig befreien konnte, eilten zahlreiche Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und Bergwacht an die Einsatzstelle.

Als unsere 5 Kameraden eintrafen, wurde der Mann bereits von der Feuerwehr durch ein Seil an der Drehleiter gesichert. Zudem galt es erstmal, sämtliche Äste zu entfernen und sich so einen Zugang zum Patienten zu schaffen.

Als der Weg frei war, stiegen zwei Bergretter zum Patienten auf, legten ihm das sog. „Rettungsdreieck“ an und sicherten ihn an dem Seil der Drehleiter. Schließlich konnte der Mann so aus dem Baum nach oben gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden.

Trotz des eher seltenen Meldebildes war es durch hervoragende Zusammenarbeit der Bergwacht und Feuerwehr eine gelungene Rettungsaktion!

Ereignisreiches Wochenende für die Bergwacht Schönwald

+ Einsatz +

Das Wochenende um den 25. April wurde am Freitag durch unsere Funkmelder eingeleitet, als gegen 13:30 Uhr die Kamerad*innen der Schönwalder Bergwacht auf den Plan gerufen wurden. Zur groß angelegten Personensuche nach Wildenau rückten schon nach kurzer Zeit das Rettungsfahrzeug zusammen mit dem ATV aus. Mit insgesamt 10 Kamerad*innen unterstützen wir hierbei die Flächensuche und die medizinische Absicherung. Gegen 16:30 konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden. Näheres hierzu kann der örtlichen Presse entnommen werden.

+ Ausbildung +

Direkt nach Einsatzende machten sich 4 Kameraden auf den Weg nach Bad Tölz, um am Samstag im dortigen Zentrum für Sicherheit und Ausbildung (ZSA) das jährliche Hubschraubersimulator-Training zu absolvieren. Hier werden sämtliche Berg- und Luftrettungsverfahren im Zusammenhang mit der Hubschrauberwinde trainiert, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt. Dies kann aktuell nur unter strengsten Corona-Auflagen stattfinden.

Während des SIM-Trainings beteiligten sich die Kameraden an einer Studie zur Reanimation unter erschwerten Bedingungen, bei der zum einen eine Wiederbelebung bei extremer Kälte und Gewitter im „Bergwetterraum“ des ZSA simuliert wurde. Zum anderen durften unsere beiden Notfallsanitäter Felix und Tim zusätzlich im Rahmen der Studie auf einem simulierten Felsplateau in ca. 10m Höhe ein Reanimationstraining durchführen.

+ #vereintgegendiepandemie +

Dem nicht genug, beteiligten sich 3 Kamerad*innen ebenfalls am Samstag Vormittag im Schönwalder Corona-Testzentrum, um zusammen mit der DLRG Selb und der Wasserwacht Schönwald im Fichtelgebirge den Kampf gegen die Pandemie zu unterstützen.

+++ Bergwacht-Einsatz bei Kaiserwetter +++

Ein Reitunfall zwischen Schönwald und Rehau rief die Bergwachten der Region auf den Plan. Gegen halb 11 alarmierte die ILS Hochfranken die ortsansässige Bergwacht Schönwald zu einem Reitunfall mit vermisster Person.


Im Gebiet zwischen der Kleppermühle und Fohrenreuth ist eine Frau von ihrem Pferd gefallen, nachdem das Pferd durchgegangen war. Die Tochter eilte daraufhin dem scheuen Pferd hinterher und verlor dabei ihre Mutter aus den Augen. Da sie daraufhin unauffindbar war und davon ausgegangen werden musste, dass sie verletzt im kalten unwegsamen Gelände liegt, rückten zunächst unser ATV und das Bergrettungsfahrzeug zur vermeintlichen Einsatzstelle aus. Um jedoch für eine mögliche Personensuche gerüstet zu sein, bekamen wir schnell Unterstützung der Bergwachten Weißenstadt und Wunsiedel.

In Zusammenarbeit mit der ILS Hochfranken, die uns die Koordinaten der Anruferin übermittelten, sowie Angehöriger und Zeugen, konnte die Patientin schließlich im Bereich der Röllmühle in Fohrenreuth unverletzt angetroffen werden.

Insgesamt waren die Bergwachten samt Einsatzleiter mit 20 Einsatzkräften im Einsatz.

Ausgerückte Kräfte:

Bergwacht Schönwald @bergwachtschoenwald
Bergwacht Weißenstadt @bergwachtweissenstadt
Bergwacht Wunsiedel @bergwachtwunsiedel
BRK Rettungsdienst
Polizei

#bergwachtschoenwald #bergwachtweissenstadt #zujederzeit #beijedemwetter #injedemgelände #ehrenamt

+++ Einsatz für die BW Schönwald +++

Am Tag der Heiligen drei Könige schrillten gegen 11 Uhr die Funkmelder der Bergwacht Schönwald: ein verletzter Langläufer befindet sich im Gebiet zwischen Merzenhaus und Vorsuchhütte und kann nicht mehr weiterlaufen. Sofort machten sich 8 KameradInnen der Schönwalder Bergwacht mit ihrem Rettungsfahrzeug und dem ATV auf den Weg zur Einsatzstelle. Während der Anfahrt wurde ein Treffpunkt mit dem Rettungsdienst vereinbart, an dem die Besatzung des RTWs samt Equipment aufgenommen wurde. Da sich der genaue Ort des Langläufers an einem etwas abgelegenen, sehr verschneiten Waldweg befand, mussten die KameradInnen der Bergwacht und des BRK einen ca. 200m langen Weg aufsteigen. Nachdem alle beim Patienten eingetroffen waren, kümmerten sich die Einsatzkräfte um seine Verletzung und den Wärmeerhalt. Anschließend wurde er in den Bergesack und dann auf den Patientenanhänger umgelagert, um ihn mit dem ATV zum Rettungswagen zu transportieren.

Dass der Einsatz reibungslos ablief, ist zum einen den Angehörigen des Patienten zu verdanken, die die Einsatzstelle vorbildlich beschrieben und eingewiesen haben. Zum anderen trug auch die hervorragende Zusammenarbeit der beiden Hilfsorganisationen zum Erfolg bei.

Dem Patienten wünschen wir eine gute Besserung!